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Etablierte Parteien im Netzt fast unsichtbar

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Die Webseiten deutscher Parteien sind bei politischen Suchanfragen nur schwer zu finden. Das ist das Ergebnis einer Studie, die die Universität Bamberg veröffentlicht hat. In ihrem "Sichtbarkeitsreport" haben die Bamberger Wis­sen­schaftler untersucht, wie die Parteiwebseiten von der Suchmaschine Google erfasst werden. Ihr Fazit: Nur Nutzer, die gezielt nach dem Namen der Partei oder dem Namen ihrer Spitzen­kandidaten suchen, werden schnell fündig. Als allgemeine Informationsquelle für politisch Unentschlossene fallen die Webseiten damit aus. Einzige Ausnahme: der Internetauftriit der Piratenpartei.
Die Macher der Studie gehen davon aus, dass die schwer verständliche Codierung der Seiten, das vor allem auf eine ansprechen­de Optik bedachte Seiten-Design und die mangelnde redaktionelle Betreuung verhindern, dass Nutzer die Webseiten der Parteien schnell finden können. Die Piratenpartei auf Bundes­ebene dagegen versteht es, Nutzer auf ihren Internetauftritt zu locken. Der Vorteil der Piraten-Webseite: zahlreiche Links zu anderen Webseiten und zu Profilen in sozialen Netzwerken.

Für die Studie hat die Bamberger Universität mit der Bartungsfirma Neolux und dem Suchmaschinenoptimierer Searchmetrics Suite die Webseiten der im Bundes­tag vertretenen Parteien und der Piratenpartei untersucht. Auf Landes­ebene ging es um Parteien aus Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen. Dort fanden im Sep­tem­ber Landtags- oder Kommunalwahlen statt. Mittwoch, 28. September 2011 um 11:53

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