Mehr Geld für die eigene Interessenvertretung: Das Internet-Unternehmen Google hat seine Ausgaben für Lobby-Arbeit in Washington seit 2007 fast verdreifacht. Laut der "Lobbying Disclosure Act Database" des US-Senats gab Google im vergangenen Jahr mehr als 4 Millionen US-Dollar für die Vertretung seiner Interessen bei Regierungsstellen aus. Im Jahr 2007 waren es lediglich rund 1,5 Millionen US-Dollar.
Firmen in den USA sind seit 1995 verpflichtet, Angaben zu ihren Lobby-Tätigkeiten zu machen. Aus den Angaben geht zwar nicht hervor, wofür das Geld ausgegeben wurde, dafür aber werden die Namen der Lobbyisten, die Institutionen, mit denen sie in Kontakt standen, sowie die Themen, um die es dabei ging, genannt. Für Google standen beispielsweise das eigene Werbegeschäft und Urheberrechtsfragen beim Google-Books-Projekt im Vordergrund.
Donnerstag, 28. Januar 2010 um 11:22
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