Politik & Kommunikation - Politik, Wirtschaft und Medien

Wahl-Newsletter
empty

Neue Osnabrücker Zeitung

Kommentar zu Straßenbau

Osnabrück (ots) - Ein teurer Fehler

Die Grenze zur ehemaligen DDR ist dort, wo die Straßen besser
werden. Es klingt wie ein Witz, ist aber Wirklichkeit. Wer heute auf
vielen Straßen entlang der niedersächsischen Landesgrenze in Richtung
Thüringen unterwegs ist, bemerkt den Unterschied. Die Infrastruktur
des Ostens ist deutlich besser als die des Westens. Die
Verkehrsprojekte "Deutsche Einheit" waren zwar notwendig, um dem
Aufbau der maroden ostdeutschen Wirtschaft eine Chance zu geben. Aber
die Realität bleibt weit hinter den Erwartungen zurück.

Von blühenden Landschaften, wie sie Helmut Kohl versprochen hatte,
kann in den meisten ostdeutschen Regionen keine Rede sein. Die
Wirtschaft in den neuen Bundesländern liegt trotz der
Milliarden-Spritze in Straßen und Schienen auch nach 20 Jahren weit
hinter dem Westen zurück. Schlimmer: Die gut ausgebauten Autobahnen
im ehemaligen Zonenrandgebiet werden besonders von ostdeutschen
Pendlern in Richtung Westen genutzt, weil sie zu Hause keine Arbeit
finden. Während täglich Tausende im Ruhrgebiet auf kaputten Straßen
im Stau stehen, sind die Fahrer auf der A 20 Richtung Rostock oft
kilometerlang allein unterwegs.

Es war ein Fehler, Investitionen für den Straßenbau ausschließlich
an der Himmelsrichtung festzumachen. Infrastrukturplanung muss wieder
viel stärker dem Bedarf folgen. Wenn die Politik dazu den Mut hätte,
wäre das ein wertvoller Beitrag gegen Steuergeldverschwendung - und
gegen das Ost-West-Denken.

Originaltext: Neue Osnabrücker Zeitung
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/58964
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_58964.rss2

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: 0541/310 207

Westdeutsche Allgemeine Zeitung

CDU prüft juristisches Eilverfahren zum NRW-Haushalt

23.09.2010 - 14:31

Rheinische Post

Integrationspolitiker kritisieren Alice Schwarzer

23.09.2010 - 00:00

Neue Osnabrücker Zeitung

Kommentar zu Energie / Atom

22.09.2010 - 22:00

Neue Osnabrücker Zeitung

Kommentar zu Gesundheit / Reformen

22.09.2010 - 22:00

Neue Osnabrücker Zeitung

Kommentar zu Parteien / Umfragen / Grüne

22.09.2010 - 22:00

Neue Osnabrücker Zeitung

Kommentar zu Russland / Rohstoffe / Arktis

22.09.2010 - 22:00

Westfalen-Blatt

Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Gesundheitsreform

22.09.2010 - 21:30

Rheinische Post

Kommentar: Grüner Höhenflug

22.09.2010 - 21:28

BERLINER MORGENPOST

Röslers Reform ist besser als ihr Ruf

22.09.2010 - 21:10

Die aktuelle Ausgabe politik&kommunikation



Cover der Aktuellen Ausgabe 85 » Heft bestellen

Inhalt

Identitätslos

Mindestlohn, Oberschule, Energiewende: Angela Merkel stellt die Weichen für den Bundestagswahlkampf 2013 – dabei vernachlässigt sie zunehmend die CDU-Basis.

Skrupellos

Die Brüder Charles und David Koch spalten die USA: Für die Liberalen sind sie Reizfiguren, bei den Konservativen gelten sie als Ikonen – wie groß ist ihr Einfluss wirklich?

Konkurrenzlos

Ende November hat p&k den Politikaward verliehen. Bei einer festlichen Gala im Tipi am Kanzleramt wurden verdiente Politiker und gelungene Kampagnen ausgezeichnet.

zum kompletten Inhaltsverzeichnis

Logo: Wahllexikon

Indirektes Mandat (Liste)

Listenmandate sind Mandate, die durch die Zweitstimme entstehen. Erreicht eine Partei durch einen Prozentsatz an Zweitstimmen von mindestens fünf Prozent, kann sie auch ohne Direktmandate ins Parlament einziehen. Die Höhe des Prozentsatzes bestimmt … zum Lexikon